Black Sheep

There are 40 Million Sheep in New Zealand - and they're pissed off!

Eine Rezension von Verena

Geschrieben am 09.08.2007

Rating:

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BildWhy do Scotsmen wear kilts?  Sheep can hear zippers!

Black Sheep entführt uns zwar nicht nach Schottland, sondern ins wunderschöne Neuseeland, dennoch wird man den Witz dieses Spruch’s erfassen nachdem man den Film gesehen hat!
Aus gewöhnlichen Kuscheltierchen werden in Jonathan Kings Debüt-Film bissige Raubtiere. Wir haben es zu tun mit einem neuen Funsplatter auf den Spuren der guten alten Zeit als Peter Jackson noch nicht einem Ring hinterher gejagt ist.

Der Film beginnt idyllisch: ein Vater treibt mit seinen beiden Söhnen und einem Hund eine Schafherde zusammen, aber die Idylle währt nicht lange. Einer der Söhne, Angus, tötet das kleine Schaf seines Bruders Henry und erschreckt ihn damit so traumatisch, dass er Jahre später noch unter einer starken Schafsphobie leidet. Trotzdem reist Henry nach 15 Jahren noch einmal auf die Farm seiner Familie um mit Angus, der sich inzwischen zum erfolgreichen Geschäftsmann entwickelt hat, geschäftliches zu klären. Aber der gute Angus ist nicht mit einfacher Schafzucht so erfolgreich geworden, er züchtet genmanipulierte Tiere in einem Labor. Das erregt den Ärger zweier Tierschützer, die vom Hof des Labors einen Behälter mit Abfall stehlen. Dieses sogenannteBild Beweismaterial ist dann der Anstoß allen Übels, denn bei der Verfolgungsjagd durch den Wald zerbricht der Behälter und der Tierschützer wird von einem seltsam anmutenden mutierten Lamm gebissen . Und schon sind wir mitten im eigentlichen Splatter! Das Mutantenschaf bewirkt, dass aus Menschen Werschafe werden und aus anderen Schafen blutrünstige Killerflauschpuschel! Klingt verrückt? Ist es auch!

Die Charaktere des Film sind sehr einfach gehalten: sehr stereotyp findet man entweder die Guten oder die Bösen vor, dazwischen gibt es nichts. In einem Funsplatter dieser Art wären komplexe Charaktere allerdings auch fehl am Platz.

Bild Die Effekte stammen aus dem Hause Weta (bekannt aus Herr der Ringe) und daher ist an ihnen auch wenig auszusetzen, leider haben die 700.000 Dollar Budget wohl nicht für alle Splatterszenen gereicht, denn manchmal wird doch zu früh ausgeblendet. Trotzdem findet man genug Gedärme, Blut und Co wenn z.B. die Schafherde in Anlehnung an Jurassic Parks Dinoherde über einen Hang heran galoppiert und über ein Geschäftsmeeting herfällt!

Black Sheep war der Opener des diesjährigen Fantasy Film Fests, aus diesem Grund wollte ich auf jeden Fall über ihn schreiben, egal wie meine Meinung über ihn aussehen würde. Leider kommt der Neuseeländische Splatter nicht annähernd an den letztjährigen Opener Severance heran, und er wäre doch wohl eher etwas für die Midnight Madness Reihe des Fests gewesen als für die Eröffnungsnacht. Es gab bei Black Sheep einige gute Lacher, aber leider dazwischen auch öfter mal größere Längen in denen mir die Szenen zu ernst erschienen für einen Funsplatter. Bild
Trotz Schafen als Killer, wird hier nicht das Rad neu erfunden, große Splatterfans werden wohl eher enttäuscht sein von den Mutantenschafen, aber für ein wenig Unterhaltung am Abend langt Black Sheep allemal, solange man nicht über Logikfehler nachdenkt.

1 Kommentare

Von Tobias am 09.08.2007, 11:56

Klingt ja echt witzig! Ich stehe ab&an auf solche B-Movie artigen Streifen wie Peters altes Zeug z.B. ... Außerdem ist das Grundkonzept schon genial-geil! Dass sich die Schafe nach nach Jahrtausenden unter menschlichen Joch und nach Jahrhunderten des schottischen Missbrauchs ;) an ihren Herren rächen, war nur eine Frage der Zeit! :)

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