The Prestige

No one cares about the man in the box

Eine Rezension von Corinna

Geschrieben am 01.01.2008

Rating:

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Bild"The Prestige" spielt im London der Jahrhundertwende (19. zu 20.). Erzählt wird die Geschichte der beiden Nachwuchs-Zauberkünstler Robert Angier und Alfred Borden. Anfangs arbeiten beide als Assistenten für einen alten Zauberkünstler. Ihre Schicksale werden unauflöslich verknüpft als Angiers Frau Judith bei einem Entfesselungstrick in einem Wassertank ertrinkt. Angier macht Alfred dafür verantwortlich, da dieser Judiths Handgelenke gefesselt hatte.

BildVordergründig geht es nun darum, dass beide versuchen einander zu übertrumpfen. Vor allem der unglaubliche Trick "The Transported Man" von Borden wird zu einer Obsession von Angier. Hintergründig geht es aber weniger um Tricks als um die Begleichung von Schuld und der Frage wie weit man bereit ist zu gehen... Für Rache und für den ultimativen Trick.

BildDie Antwort ist: weit. Denn der Film beginnt damit, dass Angier (wie seine Frau in einem Wassertank) stirbt und Borden des Mordes an ihm beschuldigt wird.

"The Prestige" kann man nicht nebenbei gucken. Die Erzählstruktur ist äußerst komplex mit vielen Zeitsprüngen und Wendungen. Schon bei "Memento" hat Regisseur Christopher Nolan gezeigt, wie gut er eine Geschichte nicht linear inszenieren kann. Bei "The Prestige" geht es nicht immer zurück, sondern in einem Zeitraum von ca. 10 Jahren immer munter hin und her. Das verlangt volle Aufmerksamkeit. Wenn man diese dem Film schenkt, wird man mit vielen guten Details und wiederkehrenden Motiven belohnt. Beim zweiten Mal anschauen hatte ich fast noch mehr Freude als beim ersten Mal, weil sich noch mehr vom Mosaik zusammenfügt.

Schauspielerisch glänzen Christian Bale und Hugh Jackman in den Hauptrollen. Ausserdem spielen Michael Caine und Scarlett Johansson mit. In Nebenrollen erfreuen uns David Bowie und ein gut aufgelegter Andy Serkis (Gollum) als Nikola Tesla und sein Assistent.
Vor allem bei Michael Caine hat mir in letzter Zeit jeder Film, in dem er mitgespielt hat, gefallen. Der hat es wohl einfach nicht mehr nötig schlechte Filme zu machen :)

Was für ein grandioser, rundum gelungener Film! Schöne Bilder, eine spannende Story und traumhaft besetzt.

Wer mag, kann nun den Trailer angucken. Er ist gut, suggeriert allerdings mehr Action, als der Film tatsächlich enthält.

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